Birgit Sponheuer

geb. 1952 in Lübeck, seit 1970 in Kiel
Zahntechnikerin, Diplom-Pädagogin, Lehrerin
Mutter von zwei erwachsenen Söhnen
Großmutter von drei Enkelkindern
Seit 2010 verrentet

 

 

Während des Studiums in den siebziger Jahren machte ich die ersten Erfahrungen mit dem Werkstoff Holz: Ich studierte Technisches Werken und ein Semesterprojekt war die Herstellung eines

Bauhaus SchachspielBauhaus-Schachspiels

Danach arbeitete ich viele Jahre in praktischer Ausrichtung mit Holz: Bau von Regalen und einfachen Möbelstücken, Täfelung von Decken und Wänden ...

Zu Beginn des Jahres 2000 – neues Jahrtausend, Aufbruch? – beschloss ich, mich von der künstlerischen Seite dem Holz zu nähern...
... und fand den für mich entscheidenden Lehr-Meister, in der Volkshochschule Kiel:

Bei der ArbeitDieter Stolte

Er lehrte und lehrt mich, auf die Zeichen des Holzes zu achten und mit den Formen achtsam umzugehen. Er bevormundet nicht, sondern gibt durch fachkundige Bemerkungen entscheidende Anstöße für den Fortgang der Arbeit.

In meiner bildhauerischen Tätigkeit kommen vor allem zwei Hauptarten der Holz-Bearbeitung in der Bildhauerei zur Anwendung:

- mit Holz

Das Holz-Stück gibt den Weg vor, es „sagt" mir, was in ihm steckt, was ich in der Auseinandersetzung mit ihm aus ihm herausholen kann. In den letzten Jahren bin ich auf interessante, vielfältig strukturierte Hölzer gestoßen, die mich herausgefordert haben.

- aus Holz

Ich habe eine Vorstellung, ein Modell, das ich aus dem Holz herausarbeiten will.

Natürlich spielt in beiden Fällen auch die Situation, die „Befindlichkeit" und der handwerkliche Entwicklungsstand der Bildhauerin eine Rolle, wenn es an die Gestaltung geht.

 

 

So bedeutet der Weg - vom Beginn bis zur Vollendung eines Werkstücks - meistens auch Suche und Kampf:
mit mir selbst und mit dem Holz.

 

 

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